...
Kategorien
Europa

Europa – IST

Die EU, gegründet 1992 im sog. Maastrichter Vertrag, ist nicht Europa. Es gab davor die EWG und die EG im Westen und den RGW im Osten. Diese Gebilde waren nie Europa oder sind immer nur Teile davon gewesen. Handel war und ist ein ganz normaler Vorgang in Europa und der Welt. Dazu brauchte es viele tausend Jahre keine EU und schon gar keinen EURO!

  • Zuletzt geändert:1 Jahr zuvor
  • Lesedauer:5Minuten
  • Wortzähler:899Wörter

 Europa  ist ein geografisches und historisch und kulturelles Gebilde. Die Staaten Europas haben eine gemeinsame Vergangenheit und  Zukunft . Es gab ein Europa schon immer und ganz besonders vor der Erzeugung diverser künstlicher Interessengebilde. Europa gab und gibt es bis zu dem Tag, an dem sich die afrikanische Kontinentalplatte quer durch Europa schieben wird.

Die  EU , gegründet 1992 im sog. Maastrichter Vertrag, ist nicht Europa. Es gab davor die EWG und die EG im Westen und den RGW im Osten. Diese Gebilde waren nie Europa oder sind immer nur Teile davon gewesen.  Handel  war und ist ein ganz normaler Vorgang in Europa und der  Welt . Dazu brauchte es viele tausend Jahre keine EU und schon gar keinen  EURO !

Die EU, gegründet mit dem Vertrag von Maastricht 1992, hervorgegangen aus der EWG (1957 römische Verträge), um der Legitimation des gemeinsamen deutschen Staates und der geplanten Währungsumstellung auf den EURO eine Form zu geben.

siehe auch: Europäische Wirtschaftsgemeinschaft (EWG) - EU-Info.de

Die EU jedoch hat seit ihrer Gründung nichts für den Einzelnen  Bürger  getan oder dessen Leben einfacher und sicherer gemacht. Sie hat freie Staaten in ein Korsett gezwungen, in das sie nicht hinein gehören. Die EU ist nicht Europa, sie ist kein Land, hat keine Seele, kein  Volk , keine Wurzeln. Sie ist eine rein ideologische Konstruktion, hervorgegangen aus links-intellektuellen Elitestuben. Sie hat darüber hinaus eine  Währung  geschaffen, mit der die Länder nicht umgehen können, weil sie ihnen die Möglichkeit raubt, regionale und nationalstaatliche Bedürfnisse und Interessen zu  steuern . Die EU möchte mit ihrer Übergriffigkeit den freien Staaten Individualität und Identität rauben, indem sie sich in Belange einmischt, die ein Nationalstaat selbst bestimmen sollte.

Man darf getrost davon ausgehen, dass  Deutschland  nicht mehr zu retten ist. Wie konnte es dazu kommen? Warum ist das Gehäuse der  Politik  zum Irrenhaus geworden? Wie war oder ist es möglich, dass bei der Wiedervereinigung schwerste ökonomische Fehler mit Tausend-Milliarden-Folgekosten gemacht wurden;
dass die Sozialsysteme dem Bankrott zusteuern, dass die friedliche und erfolgreiche Wirtschaftsgemeinschaft der EWG in ein politisches und konfliktgeladenes Räte-System nach dem Muster der Sowjetunion verwandelt wurde ( Wirtschaft  verbindet, Politik aber trennt);
dass man die europäische  Verfassung  anstrebt, mit welcher das deutsche  Grundgesetz  zur Makulatur wird;
dass man die wichtigste Schranke gegen Willkürpolitik, nämlich den Wettbewerb der nationalen politischen Konzeptionen, gegen den freiheitsvernichtenden Zentralismus von Brüssel getauscht hat;
dass die letzte Hürde gegen den Ruin des Geldwertes, nämlich die Konkurrenz der Währungen, mit einer Einheitswährung niedergerissen wurde; dass die Staatsschulden zu Dimensionen explodiert sind, die nur noch im Staatsbankrott enden können;
dass man mit «Reform»-Kaskaden bürokratische Monster errichtet statt abbaut; dass wir uns mit ungezügelter Einwanderung alle ethnischen, religiösen und kriminalistischen Probleme der Welt nach Deutschland und Europa holen;
dass man mit quasi-marxistischem Multikulturalismus den abendländischen Geist in ein Faulgas verwandelt;
dass sich Parlament und  Regierung  von allmächtigen Gewerkschaften fesseln und lähmen lassen;
dass Ermächtigungsgesetze […] erlassen werden können, ohne dass das Volk etwas davon erfährt; dass man sehenden Auges Europa der Libanonisierung ausliefert; dass eine alternativlose  Opposition  in Stümperei versinkt;
ja, dass man sogar die deutsche  Sprache  von Bürokraten verhunzen lässt, und dass … und dass … ?

Roland Baader 2014

siehe auch: Zitate | Roland Baader (roland-baader.de)

Der Euro ist gescheitert und dient weder den Interessen des deutschen Volkes noch den Interessen der anderen Staaten der EU. Eine Währung, die nur den Interessen der Wirtschaft oder der Finanzelite dient, brauchen wir als Staatsbürger nicht.

 Bundestag  Gregor Gysi 2012
Bundestag Sahra Wagenknecht 2010

Europa muss zurück zur EWG, der EU-Traum war eine Sackgasse. Deutschland wird verarmen, Europa wird verarmen, weil die Macht-Eliten keine  Verantwortung  tragen, wenn alle  Macht  zentralistisch verwaltet wird. Die Nationalstaaten Europas haben eine nationale  Gesetzgebung , eine nationale  Infrastruktur  und ein nationales Sozialsystem. Es war der größte Fehler profilierungssüchtiger Politik-Eliten, eine gemeinsame europäische Währung als Druckhebel für ein Zusammenwachsen zu verkaufen. Das Vorgaukeln paneuropäischer Interessen und das permanente EU-Gebet haben nichts bewirkt als die Beschleunigung des Niedergangs dieses Kontinents.

Die Schweine werden gewechselt, aber der Saustall bleibt derselbe. Politik und Vernunft haben eben nichts gemeinsam. Politik folgt nur der Macht. Diese, egal ob mit Waffen, Geschenken (Sozialstaat) oder quasireligiösen Ideologien errungen und ausgebaut, kostet unendlich viel Geld. Und solange sich die Macht-Eliten das Geld in beliebigen Mengen selbst erschaffen können, werden sie das tun – bis hin zur Verarmung ganzer Völker, inklusive des eigenen.

Roland Baader 2011

siehe auch: Eurokritiker Baader: Deutschland wird zum Armenhaus | Roland Baader (roland-baader.de)

Tagesschau 2012 - ARD

Man wird das Gefühl nicht los, dass die ganze Existenz der EU ausschließlich darin begründet ist, die Demokratien in Europa auszuhebeln und heimlich in Kommissionen, Gremien und Hinterzimmern  Gesetze  am Volk und an den Parlamenten vorbei zu beschließen, die einzig Interessengruppen auf den Reihen der Wirtschaft und  Industrie  dienen. Die EU unternimmt nicht das Geringste, um diese Zweifel auszuräumen, im Gegenteil wird sich nicht einmal die Mühe gemacht, antidemokratische Entscheidungen zu vertuschen. Ich nenne als Beispiel die sog.  Wahl  der EU Kommissionspräsidenten Ursula von der Leyen oder die Benennung der EZB-Chefin Lagarde oder deren Vorgänger.

Von Matthias

Politisch interessierter Bürger